Präsentation
Guten Tag, mein Name ist Marie-Elise Tilgenkamp und ich habe einen Master in Klinischer Psychologie von der UCL. Ich bin Mitglied der Belgischen Psychologenkommission.
Schon sehr früh habe ich mich für das Funktionieren des Menschen interessiert und hatte den Wunsch, ihn besser zu verstehen. Zudem war ich von dem Wunsch geleitet, Menschen zu helfen, die persönliche und/oder zwischenmenschliche Schwierigkeiten erleben.
So lag es ganz natürlich nahe, dass ich ein Psychologiestudium aufnahm. Während meines Masters habe ich mich auf den kognitiv-verhaltenstherapeutischen Ansatz spezialisiert, wobei ich gleichzeitig Kurse in Systemischer Therapie sowie in Pädagogischer Psychologie und Entwicklungspsychologie belegt habe, was es mir ermöglicht, mich nicht auf einen einzigen Ansatz festzulegen.
Ich verwende in der Therapie mehrere Ansätze, je nach Anliegen und Situation der Person:
- Der kognitiv-verhaltenstherapeutische Ansatz, insbesondere alles, was die Emotionsregulation betrifft. Emotionen spielen eine große Rolle in unserem Leben, und ihr schlechter Umgang ist die Quelle vieler psychologischer Probleme. Zu lernen, sie besser zu erkennen, zu akzeptieren, zu verstehen und auszudrücken, kann uns helfen, besser mit unseren Schwierigkeiten umzugehen und unser Wohlbefinden erheblich zu verbessern. Eine Ausbildung zur Verbesserung emotionaler Kompetenzen hat mir wirksame Werkzeuge für die Arbeit an der Emotionsregulation vermittelt. Die Anfertigung einer Abschlussarbeit über die Zusammenhänge zwischen emotionalen Kompetenzen und Diabetes hat mir ebenfalls ermöglicht, meine Kenntnisse zu diesem Thema zu vertiefen.
- Elternberatung: Erziehung wirft manchmal Fragen auf und bringt Schwierigkeiten mit sich. Eine Begleitung kann mitunter hilfreich sein, um die Eltern-Kind-Beziehungen zu verbessern, zu lernen, dem Kind Grenzen zu setzen, … Es geht nicht darum, den Eltern zu sagen, wie sie ihre Kinder erziehen sollen, sondern vielmehr darum, ihnen zu helfen, die Lösungen zu finden, die für ihre Familie, ihre Probleme und ihr Lebensumfeld am besten geeignet sind. Ich hatte mehrfach die Gelegenheit, mit Kindern zu arbeiten. So habe ich im Krankenhaus mit zuckerkranken Kindern und Jugendlichen und ihren Familien gearbeitet. Außerdem habe ich in einer Hausaufgabenbetreuung Grundschulkindern schulische Unterstützung gegeben und an der Ausarbeitung von Hilfsprojekten für rumänische Kinder und Jugendliche mit psychosozialen Schwierigkeiten mitgewirkt. Darüber hinaus betreue ich kranke Kinder zu Hause und habe in meinem familiären Umfeld zahlreiche Kontakte zu Kindern.
- Der systemische Ansatz: Dieser Ansatz betrachtet das Individuum, seine Familie und die verschiedenen Gruppen, denen es angehört, als Systeme, in denen vielfältige Interaktionen stattfinden. Diese Interaktionen sind oft wichtig, um die Schwierigkeiten zu verstehen, denen eine Person begegnen kann, und wir können gemeinsam daran arbeiten, zu versuchen, sie zu verbessern.
Meine Sprechstunden richten sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene und können verschiedene Arten von Problemen betreffen:
- Emotionale Schwierigkeiten: Angstzustände, Depression, Trauer, Phobien, …
- Beziehungs- und Bindungsschwierigkeiten im familiären, schulischen oder beruflichen Umfeld.
- Schwierigkeiten im Zusammenhang mit einer chronischen Erkrankung wie zum Beispiel Diabetes.
- Schwierigkeiten bei der Erziehung von Kindern.
Während der ersten Sitzungen werde ich mit Ihnen die Schwierigkeiten erkunden, die Sie zu mir führen, und wir werden diese in ihren familiären, schulischen, beruflichen sowie in Ihrem persönlichen Lebenskontext einordnen. Wir versuchen außerdem, Ihre Erwartungen an die Therapie zu bestimmen, um die Betreuung zu entwickeln, die am besten zu Ihnen passt. Wir werden diese Betreuung regelmäßig gemeinsam überprüfen, um sicherzustellen, dass sie Ihnen weiterhin zusagt. Wenn Ihr Kind Schwierigkeiten hat, werden wir verschiedene Medien wie Spiel oder Zeichnen verwenden.
Diese Präsentation wurde von DocSelect übersetzt.
Behandelte Thematiken
- Ängste
- Depression
- Trauer
- Schwere Krankheiten
- Phobien
- Trauma
Spezialisierungen
- Individuell
- Jugendliche
- Kind
Begleitete Patienten
5 – 8 Jahre
9 – 12 Jahre
13 – 16 Jahre
Jugendliche ab 17 Jahren